Dienstag, 26. Juli 2011

Noch eine Raupe!

Diesmal handelt es sich wohl um eine Ampfereule, also einen Nachtfalter. Der Falter selbst ist nicht so besonders beeindruckend. Eben graubraun, wie Nachtfalter sind. Aber die Raupe, die sich gerade an meiner neuen Kletterrose Flammentanz gütlich tut, ist schon ein wunderschönes Tier.

Samstag, 16. Juli 2011

Nicht immer ist das drin, was dran steht...

Vor einigen Wochen hatte ich zuerst eine Clematis Paul Farges "Summer Snow" gekauft und etwa eine Woche später im gleichen Laden noch eine zweite. Beide Clematis sind gepflanzt, wachsen gut und beranken die neue Pergola an der Terrasse. Beide Clematis haben jetzt ihre ersten Knospen geöffnet. Hier je eine Blüte von jeder Clematis:


Tja, es handelt sich offensichtlich nicht um 2 gleiche Clematis! Die rechte Blüte ist die einer "Summer Snow". Bei der linken Blüte tippe ich auf eine "Albina Plena". Da die Auswahlkriterien für die Clematis weiss und winterhart waren und die "Albina Plena" beide Kriterien erfüllt, darf sie bleiben. Erst war ich ziemlich enttäuscht, weil ich 2 gleiche Clematis haben wollte, aber die wunderschöne Blüte der "Albina Plena" macht die Enttäuschund wieder wett und mittlerweile freue ich mich über die 2 unterschiedlichen Clematis!

Der zweite Fall von "Nicht immer ist das drin, was dran steht" ist meine Kletterrose. Ich wolle eine "Flammentanz" wegen ihrer Farbe, der Frosthärte und der Widerstandsfähigkeit gegen Rosenrost und Mehltau. Als die vermeintliche "Flammentanz" an der Pergola um die Mülltonne ihre Knospen geöffnet hat, habe ich nicht schlecht gestaunt:


Ich wollte eine rote Rose haben, diese ist aber eindeutig pink... Und somit keine Flammentanz! Mit allen drei Blüten bin ich in den Laden gegangen und habe ihn mit einer neuen, diesmal hoffentlich richtigen "Flammentanz" verlassen. Die Knospen, die die Rose hat, sind auf jeden Fall viel dunkler als die der falschen "Flammentanz" und nun bin ich guter Hoffnung, dass die Mülltonne bald von einer roten Wand eingerankt ist!

Johannisbeerernte

Heute war es endlich soweit: die Johannisbeeren konnten geerntet werden! Gute 5 kg habe ich von meinen beiden noch ziemlich jungen Sträuchern (gepflanzt 2008 und 2009) ernten können! Jetzt warten sie darauf, eingefroren zu werden.

Donnerstag, 7. Juli 2011

weisse Blüten

Mein Garten ist grösstenteils in rot und weiss gehalten, wobei sich immer mehr lila einschleicht durch z.B. Lavendel. Heute bin ich durch den Garten gestreift und habe ein paar Blüten fotografiert.

Eine rotblättrige Heuchera.

Eine Funkie, deren Namen ich leider nicht weiss und die nun zum ersten mal blüht. Ich bin schon sehr gespannt auf die geöffneten Blüten!

Eine Hummel auf dem Kaukasischen Fettblatt.

Meine neue Kletterrose "Flammentanz".

Mein Fingerstrauch "Abbotswood".

Ein kleiner Fuchs auf dem Kaukasischen Fettblatt.

Mittwoch, 6. Juli 2011

Schmetterlinge

Heute habe ich 3 Schmetterlinge im Garten beobachtet. Und weil ich gerne weiss, welche Tiere sich in meinem Garten tummeln, habe ich gleich mal das Internet nach diesen Schmetterlingen durchforstet. Die Bilder sind nicht besonders scharf, weil die Schmetterlinge wirklich sehr klein waren und meine Kamera nicht die beste ist.

Der erste Schmetterling, ein winzig kleiner blauer, ist ein Zwerg-Bläuling (Cupido minimus). Dieser ist der kleinste Tagfalter Mitteleuropas. Die Falter erreichen eine Flügelspannweite von 18 bis 22 Millimeter.
Etwas seltsam ist, dass diese Falter in Südeuropa recht häufig sind, in Norddeutschland aber nur noch selten zu finden sind. Nunja, wir leben noch ein paar hundert Kilometer weiter nördlich... Aber ihm scheint es hier zu gefallen, zumal ich noch einen zweiten gesehen habe. Den allerdings nur im Flug.


Der zweite Schmetterling war noch kleiner und ist vermutlich ein Braunkolbiger Braun-Dickkopffalter. Auch wenn ich ihn noch nie gesehen habe, scheint er doch hier seinen Lebensraum zu haben.



Der dritte Schmetterling ist ein Kleiner Fuchs (Aglais urticae; Syn.: Nymphalis urticae) und mit einer Flügelspannweite von 40 bis 50 Millimetern recht gross im Vergleich zu den ersten beiden. Auf dem Bild trinkt er gerade Nektar an einer Blüte des Kaukasischen Fettblatts.

Dienstag, 5. Juli 2011

Regenrinnenentwässerung

Als wir das Haus gebaut haben, waren wir erst ein halbes Jahr hier in Schweden. Dementsprechend waren unsere schwedisch-Kenntnisse noch nicht so fundiert. Trotzdem fiel uns in der Mietwohnung so vollkommen ohne Garten und Terrasse die Decke auf den Kopf und die Suche nach einem Haus zum Kauf war nicht erfolgreich. Also war die einzige Lösung: bauen (was wir an sich auch keine Sekunde bereuen)! Tja, beim Thema "dagvattenanslutning" wussten wir nicht, was das war. Und somit sind unsere Regenrinnen nicht an das Kanalnetz angeschlossen, sondern das Regenwasser vom Dach strömt einfach unten aus den Fallrohren auf den Rasen... Nicht besonders günstig, vor allem weil wir hier Lehmboden haben, auf dem das Wasser ewig steht. Ein Fallrohr haben wir schon in einen Graben geleitet. In den letzten zwei Wochen haben mein Mann und mein Vater, der zu Besuch war, 3 weitere Fallrohre diesmal an den Abwasserkanal angeschlossen. Jetzt haben wir keine Überschwemmungen mehr auf dem Rasen, wenn es mal regnet! Noch sieht man die Reste vom Graben. Die Grassoden liegen zwar wieder an ihrem Platz, aber bis alle Spuren von der Grabeaktion verschwunden sind, dauert es wohl noch ein paar Wochen. Aber das ist es wert!