Mittwoch, 31. Juli 2013

Projekte der letzten 2 Wochen

Wir - das heisst, mein Mann und mein Vater ;-) - haben in den letzten 2 Wochen hart geschuftet. Die von mir gewünschte Treppe führt nun endlich von der Terrasse durch den Rosenbogen hinunter auf das untere Grundstück. Und der Drainagegraben ist aufgefüllt, so dass wir nun Rasen säen können. Den Graben haben wir natürlich nicht einfach nur aufgefüllt, sondern ein Drainagerohr gelegt, Kies aufgefüllt und dann mit Erde aufgefüllt. Zwischen den einzelnen Schichten haben wir noch Unkrautvlies gelegt, damit das Drainagerohr nicht gleich verstopft.

Hier kommen ein paar Bilder vom Bau und von dem fertigen Projekt:





Am Rosenbogen habe ich jeweils 2 Rosen gepflanzt. Den Rosenbogen erklettern soll die rote Kletterrose "Sympathie".


Die oft doch recht kahlen Füsse der Kletterrosen soll die Rose "Schneewittchen" oder auch "Iceberg" bedecken.



Noch sind die vier Rosen die einzigen Bewohner der beiden Beete, aber eine Staudenbestellung bei Gaissmayer ist seit Montag unterwegs zu mir :-). Dann bekommen die Rosen Gesellschaft, so dass im Beet immer etwas blüht. Beide Rosen sind moderne Rosen, die ab Juni/Juli bis zum Frost blühen sollen, aber vorher ist es dort doch etwas kahl. Ich bin wie immer gespannt, ob meine Planung auch in Wirklichkeit das hergibt, was ich mir gedacht habe :-).

Das zweite Projekt war, den Hügel neben dem Küchengarten abzutragen und damit den Drainagegraben aufzufüllen. Als wir mit der Anlage des Küchengartens angefangen haben, haben wir etwa 20 cm tief ausgeschachtet und die Erde an den Rand gelegt, um damit später den Graben aufzufüllen. Mittlerweile war der Hügel hart und dicht mit Unkraut bewachsen, weil wir das Grabenprojekt letztes Jahr nicht mehr geschafft haben. Also war es eine Menge Arbeit, die Erde zunächst mit einer Kreuzhacke zu lockern und dann mit der Schubkarre zum Graben zu fahren.

Anstelle des Hügels stehen dort nun mein Erdbeerturm und 3 Kompostgitter, die noch Deckel bekommen sollen. Der Erdbeerturm hat eine Grundfläche von etwa einem Quadratmeter und 5 Etagen. Insgesamt wachsen dort nun circa 60 Erdbeerpflanzen. Dadurch, dass die Pflanzen mit den Wurzeln in die Mitte wachsen können (wo wir noch einige morsche Holzscheite vergraben haben, um einerseits Erde zu sparen und andererseits durch das Verrotten der Scheite für kontinuierliche Nahrungsversorgung zu sorgen) und außerdem "übereinander" wachsen, können die Pflanzen recht dicht gepflanzt werden. Die Pflanzen sind nach Osten bzw. Westen ausgerichtet, so dass keine Seite sonnenmässig benachteiligt ist.




Nun hätte ich fast vergessen, von meinem dritten Projekt zu berichten, deshalb muss ich diesen Post aktualisieren. Das dritte Projekt war die Anzucht von Bodendeckern für die Hecke. Ich habe in einem anderen Beet "Kaukasisches Fettblatt" als Bodendecker und das gefällt mir ziemlich gut. Die Pflanze ist immergrün, blüht gelegentlich (weiß) und ist zudem noch beliebt bei Bienen und Schmetterlingen. Ich habe also einen Teil der befindlichen Pflanze abgetrennt und in kleinen Stücken neu eingetopft. Es wurden insgesamt etwa 50 kleine Pflänzchen, die erstaunlicherweise alle angewachsen sind! Nun habe ich sie an ihren endgültigen Standort ausgepflanzt und hoffe, dass sie sich dort schnell ausbreiten, damit ich nicht mehr so viel Unkraut jäten muss.




Dienstag, 9. Juli 2013

Sommerbilder Querbeet

 Akelei

 Gesäte Dahlie, fast schwarz!

 Die neue Hecke.


 Kapuzinerkresse

 Äpfel

 Dahlie

 Smultron (Walderdbeeren)

 Kartoffeln in Säcken angebaut.

 Die ersten beiden Hochbeete.






 Rose "Flammentanz"

 Rose "Flammentanz"

 Das Beet der Kinder an der lekstuga (Spielhaus) mit Erbsen und Sommerflox.



Rose "Schneewittchen"

Montag, 8. Juli 2013

OT: Himbeerkäsekuchen mit weisser Schokolade

Wir haben gerade Besuch von Freunden aus Deutschland und gestern gab es den "wahrscheinlich leckersten Himbeerkuchen der Welt" (O-Ton von Toby Baier, der auch die Fotos für diesen Eintrag gemacht hat). Es wurde daraufhin der Wunsch geäußert, dass ich dieses Rezept ins Internet stelle und deshalb kommt hier diesmal kein Gartenpost, sondern ein Himbeerkuchenrezept mit Bildern der Herstellung.

In Schweden werden die meisten Zutaten in dl (Deziliter) angegeben, deshalb kommen auch in diesem Rezept die Angaben in dl.

Zutaten:
250 g Digestivkekse
150 g Butter
400 g Frischkäse
2 dl Zucker
2 Eier
geriebene Schale von einer Zitrone
100 g weiße Schokolade
3 dl Crème fraîche
6 dl Himbeeren

Die Butter schmelzen, mit den zerkleinerten Digestivkeksen vermischen und den Boden und den  Rand einer Spring- oder Pieform damit auskleiden. Bei 175 Grad 5-7 Minuten backen.

Den Frischkäse mit 1,5 dl Zucker, den Eier und der geriebenen Zitronenschale vermischen. Die Himbeeren vorsichtig unterheben. Die Mischung auf dem vorgebackenen Boden verteilen und bei 175 Grad 30 Minuten bei frischen Himbeeren und 45 Minuten bei TK-Himbeeren backen, bis die Mischung gestockt ist.

Die Schokolade über heißem Wasserbad schmelzen und mit der Crème fraîche und 0,5 dl Zucker vermischen. Die Mischung auf dem Kuchen verteilen und weitere 6 Minuten bei 175 Grad backen. Den Kuchen erkalten lassen und mit Himbeeren dekorieren.

Am besten schmeckt der Kuchen, wenn er ein paar Stunden oder über Nacht im Kühlschrank stehen darf. Bei uns kann aber keiner so viel Geduld aufbringen und er wird aufgegessen, sobald er kalt ist.

 Butter schmelzen.

 Digestivkekse zerkleinern.

 Den Boden einer Springform damit auskleiden.

 Frischkäse, Zucker, Eier und Zitronenschale vermischen.

 Himbeeren unterheben.

 Mischung auf dem vorgebackenen Boden verteilen.

 Der vorgebackene Kuchen.

 Schokolade über dem Wasserbad schmelzen.

 Mischung aus Schokolade und Crème fraîche auf dem Kuchen verteilen.

 Nach dem erneuten Backen mit Himbeeren belegen.

Den Kuchen vor vorwitzigen kleinenNaschfingern schützen :-).

Guten Appetit!