Freitag, 30. Mai 2014

Himbeer-Rhabarber-Sirup

Manche halten mich für verrückt, wenn ich trotz der 6 Rhabarberpflanzen im Garten noch 5 weitere bestelle. Aber die haben noch nie Himbeer-Rhabarber-Sirup probiert! Der Sirup ist mit Wasser verdünnt ein leckeres und erfrischendes Getränk, schmeckt aber auch über Vanilleeis prima!


Hier kommt das Rezept:

1,7 kg Rhabarber
1,7 kg Himbeeren (TK-Himbeeren gehen wunderbar)
4 EL Zucker
2 Zitronen
1 kg Zucker

Den Rhabarber von Blatt und Strunk befreien und in 2-3 cm lange Stücke schneiden. Den Rhabarber abwechselnd mit den Himbeeren und den 4 EL Zucker in den Dampfentsafter schichten. Aus der angegebenen Menge erhält man etwa 4 bis 4,5 Liter Saft.

Den Saft zusammen mit dem Kilogramm Zucker und dem Saft der zwei Zitronen in einen großen Topf geben und auf die Hälfte einkochen. Anschließend in heiß ausgespülte Flaschen geben und sofort verschließen.
Wer keinen ausreichend großen Topf hat (habe ich übrigens auch nicht), kann zunächst einen Teil des Saftes mit der kompletten Menge Zucker und Zitronensaft teilweise einkochen und nach und nach "Rohsaft" nachfüllen. Achtung, der Saft schäumt wie beim Marmelade kochen, so dass man den Topf nicht zu voll füllen sollte!

Je nachdem, wie viele Naschmäulchen sich um den Sirup streiten, hält er gerne mal ein Jahr (oder auch kürzer ;-)). Die angebrochenen Flaschen halten sich im Kühlschrank sicherlich einen Monat. Das habe ich allerdings noch nicht ausprobiert, weil angebrochene Flaschen hier schnell ausgetrunken sind.

Ich bin übrigens in der Küche der Typ, der eher nach Gefühl und Vorhandensein der Zutaten kocht. Wer also keine 1,7 kg Rhabarber und 1,7 kg Himbeeren hat, der kann auch weniger nehmen oder ein anderes Verhältnis ausprobieren. Auch die Menge Zucker je Menge Frucht ist bei mir eher "Pi mal Daumen". Auf die 1,7 kg Rhabarber kam ich, weil ich heute diese Menge geerntet habe :-).

Gemüsegarten

Meine Hochbeete sind nun bepflanzt und beide sehen gut aus wie ich finde :-). Ich kann es kaum noch abwarten, endlich Spinat und Salat ernten zu können.

Hochbeet 1 von links nach rechts: Steckzwiebeln, Möhren, Pflücksalat, Kohlrabi (teilweise vorgezogen, teilweise gerade ausgesät), Spinat, Möhren, Zwiebeln.


Hochbeet 2 von links nach rechts: Kürbisse (unbekannte Sorte, von Freunden bekommen), Spinat, Steckzwiebeln, vorne Mais, hinten zwei Zucchini. An die leeren Stellen zwischen die Zucchini und Kürbisse werde ich noch etwas Spinat säen, der geerntet ist, wenn die Zucchini und Kürbisse groß werden.


Walderdbeeren kann man nicht genug im Garten haben, finde ich. Da sie relativ geschützt von ihren Blättern reifen, naschen die Vögel kaum an ihnen. Dafür naschen wir Menschen davon besonders gern :-).


Der hintere Teil meines Gemüsegartens, wo noch keine Hochbeete stehen.Im Beet vorne sind Rhabarber, Stachelbeeren "Hinnonmäki rot" und Walderdbeeren. In den grünen Säcken habe ich Kartoffeln, zwei unterschiedliche Sorten.


Der hintere Teil des Gemüsegartens. Hier wachsen im Beet vorne Rhabarber, rote Johannisbeeren und Walderdbeeren. An der leeren Stelle ist mir ein Rhabarber eingegangen und ich überlege noch, ob ich wieder einen Rhabarber dorthin pflanze, oder über den Eingang zum Gemüsegarten ein Spalier baue und an diese Seite eine Kiwi pflanze.


Mittwoch, 28. Mai 2014

Das Projekt der letzten Tage

Die letzten Tage habe ich mit Schleifen und Ölen des Gartentisches verbracht. Letztes Jahr habe ich das nicht geschafft mit dem Resultat, dass das Holz komplett ausgetrocknet war. Entsprechend sind Fettflecken von Grillfleisch oder der Torte direkt ins Holz eingezogen und der Tisch sah nur noch grau und fleckig aus. Jetzt habe ich mir endlich die Zeit genommen und den Tisch grob abgeschliffen, eingeölt, nochmals fein geschliffen, erneut eingeölt und noch ein drittes mal abgeschliffen und eingeölt. Das Resultat kann sich sehen lassen :-).

Vorher:

Nach dem ersten Abschleifen (rechts sieht man die Einlegeplatte, die meistens nicht ausgeklappt ist, so dass sich das Holz dort besser gehalten hat):

Während des ersten Ölens, um den Unterschied zu sehen

Nach dem ersten Ölen

Und so sah der Tisch am nächsten Tag aus. Das Öl ist war eingezogen und er war wieder teilweise grau.

Nach dem dritten Abschleifen und einölen ist das Holz nun endlich gesättigt und der Tisch konnte wieder auf die Terrasse wandern.

Nun warten noch die Armlehen der Stühle (die ansonsten mit Geflecht bespannt sind) aufs Einölen. Gestern habe ich sie mit Seifenwasser abgeschrubbt, so dass die Armlehnen nur aussehen wie helles Holz (vorher waren sie eher schwarz...). Das Einölen werde ich dieses oder nächstes Wochenende in Angriff nehmen, je nach Wetterlage. Es soll nämlich mal wieder regnen...

Dienstag, 27. Mai 2014

Weisse Blüten

Im Frühjahr blühen die Bäume und Sträucher im Garten fast ausschließlich weiß. Teilweise sind die Bilder schon 2 Wochen alt, aber im Frühjahr ist im Garten so viel zu tun, so dass ich jede freie Minute draussen verbringe und wenig Zeit für den Computer habe. Heute ist ein Regentag, so dass ich etwas Zeit für meinen Blog habe.

 Felsenbirne

 Malus prunifolia - Pflaumenblättriger Zierapfel

 Malus prunifolia - Pflaumenblättriger Zierapfel

 Erdbeere

 Süßkirsche - Gårdebo sötkörsbär
Apfel "Katja"

  Apfel "Astrakan Gyllenkrok"

 Apfel "Astrakan Gyllenkrok"

 eine Ziererdbeere, die ich von einer Freundin geschenkt bekommen habe

Schattenmorelle

 Allium - Zierlauch

 Weisser Wanderphlox "Ariane"

Mondviole

 Jakobsleiter "Album"

 Tiarella

 Clematis "Albina plena"

 Nicht aus dem Garten, aber trotzdem weiß: Maiglöckchen

Montag, 26. Mai 2014

Queerbeet

Hier kommen ein paar Bilder Queerbeet durch den Garten.

 weiße schwarzäugige Sussanne "Susi white with black eye"

 ein Fettblattgewächs, dessen Sorte ich noch nicht bestimmt habe

 eine Astilbe, die in der Sonne so wunderbar geleuchtet hat

Himbeerknospen

Tomaten

Die Tomaten sind mittlerweile schon riesig und sind letztes Wochenende nach draussen umgezogen. Das Risiko für Nachtfrost ist mittlerweile ziemlich gering, so dass wir unser Wohnzimmer nun endlich wieder für uns haben. Von allen gesäten Pflanzen habe ich 6 Stück behalten: zwei Sweet Baby, drei F1 Gemini und eine Moneymaker. Für mehr Pflanzen fehlt mir einfach der Platz.


 F1 Gemini

Moneymaker


Sonntag, 25. Mai 2014

Der neue Sitzplatz...

... ist jetzt auch endlich möbliert. Wir haben im Baumark eine runde Bank-Tisch-Kombination entdeckt und vorletzte Woche zusammengebaut. Eingeweiht haben wir sie auch schon mit einem Kinderfest. Wenn wir mit Freunden grillen, sitzen die Kinder nun lieber dort unten und haben ihre Ruhe vor uns Erwachsenen :-).
Die Sitzgruppe ist ausreichend für 8 Kinder, aber für 8 Erwachsene ist es doch recht kuschelig :-).




Montag, 12. Mai 2014

Johannisbeeren

Die Johannisbeersträucher hängen schon voller kleiner Beeren und es hat bisher auch noch kein Verrieseln eingesetzt. Ich habe die Sträucher aber auch gut mit Wasser versorgt, als sie geblüht haben und es Ende April/Anfang Mai doch recht trocken war. Zudem haben sie reichlich Kompost und auch etwas Holzasche aus dem Kamin bekommen.


Ich hoffe auf eine reiche Ernte, denn heute habe ich die letzten Johannisbeeren zu Gelee verarbeitet. Ich habe gestern endlich den Gefrierschrank abgetaut. Es war mit +7 Grad leider etwas zu warm draussen, so dass meine eingefrorenen Beeren alle zu Matsch aufgetaut sind. Da blieb mir leider nichts anderes übrig, als die Beeren zu entsaften, um heute Gelee zu kochen.

Für meinen Beerengelee nehme ich zu gleichen Teilen Himbeeren, rote Johannisbeeren und Erdbeeren, die ich im Dampfentsafter entsafte und mit 1:1 Gelierzucker zu Gelee verarbeite. Diesmal sind 3 Liter Saft bzw. 13 Gläser Gelee dabei herausgekommen und die reichen hoffentlich bis zur nächsten Ernte :-). Selbstgemachter Gelee oder auch Sirup sind immer ein gutes Mitbringsel oder Geschenk, wenn man eingeladen ist.






Samstag, 3. Mai 2014

Noch ein neuer Gartenbewohner! Gestatten, ich heiße Fiete :-)





Ein Trauerschnäpper zieht gerade in den Nistkasten in der Birke ein. Gestern hatte ich ihn schon ganz kurz aus dem Augenwinkel gesehen und für eine Bachstelze gehalten. Bachstelzen sind in unserem Garten recht häufig und haben auch schon mal ein Nest unter den Schindeln des Carports gebaut. Allerdings sind Bachstelzen keine Höhlenbrüter, sondern Halbhöhlenbrüter, so dass ich es komisch fand, dass dieser Vogel in den Nistkasten geflogen ist. Heute hat sich der kleine Kerl dann offiziell vorgestellt, indem er auf die Sprosse in der Terrassentür flog und gegen die Scheibe klopfte, neben der ich gerade am Schreibtisch saß. Ich konnte gar nicht schnell genug die Kamera greifen :-). Der kleine Kerl ist dann auf die Pergola geflogen und hat artig gewartet, bis ich ein paar Bilder von ihm gemacht habe, damit ich ihn auch identifizieren kann. Ich bin dann ins Arbeitszimmer zu meinen Vogelbestimmungsbüchern gegangen und der kleine Kerl ist ums Haus herumgeflogen und hat sich auf die Korkenzieherhasel direkt vor das Arbeitszimmerfenster gesetzt und mir ein Lied vorgesungen.

Freitag, 2. Mai 2014

Darf ich vorstellen? Das ist Inge!



Inge ist eine Erdkröte (Bufo bufo) und wohnt bei uns im Sandkasten. Vor einigen Tagen haben die Kinder Inge aus Versehen ausgebuddelt. Seitdem zeigt Inge sich immer mal wieder. Vermutlich handelt es sich bei Inge um ein Weibchen, aber da wir uns nicht sicher waren, hat Inge einen "neutralen" Namen bekommen. In Schweden ist der Name "Inge" nämlich männlich. Inge hat eine kleine Schüssel mit Wasser bekommen, damit Inge baden kann. Und die Kinder haben eine Rampe gebaut, damit Inge auch aus dem Sandkasten heraus klettern kann :-).